~HD - Hüftgelenkdysplasie ~
Eine Krankheit kommt bei Hunden immer wieder vor: HD, Hüftgelenkdysplasie.
Eine Skeletterkrankung die Veränderungen des Hüftgelenks darstellt. Für Hunde kann,
muß aber nicht, dieses über die Jahre
sehr schmerzhaft sein, da sie in ihrem Bewegungsapparat je nach Schweregrad der
Erkrankung eingeschränkt sind und im fortlaufenden Alter die Symptome der Krankheit
noch schlimmer werdenbzw. zum Ausdruck
kommen können.
Anzeichen könnten z.B. sein, dass der Hund nicht mehr so viel laufen möchte und kann, nur noch langsam aufsteht und auch nicht mehr springt wie vllt. vor ein paar Jahren oder wie ein gleichaltriger Hund seiner Rasse.
Eine übliche Methode HD festzustellen ist den Hund röntgen zu lassen.
In der Zucht ist dieses bis dato die gängigste Methode, da Hunde mit einer sehr
ausgeprägten HD Hüfte von der Zucht ausgeschlossen werden um eventuelle
Vererbung an die Nachkommen zu vermeiden.
Leider ist diese Methode sehr ungenau, da Hunde auch durchaus durch schlechte
Ernährung, Zwingerhaltung, zu wenig Auslauf, Treppensteigen in den ersten 7
Monaten, kurz gesagt Umweltbedingungen, eine Hüftgelenkdysplasie
bekommen können.
Doch es gibt
mittlerweile eine andere, viel genauere Methode um HD feststellen zu können:
Prof. Dr. Distel von dem Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung
(Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover) und Team haben ein neues,
revolutionäres Verfahren zur HD Erkennung zum Patent angemeldet. Prof. Distl
und seine Kollegen haben genetische Marker für HD bei Hunden entdeckt. In
Kooperation mit dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), dem Verein für Deutsche
Schäferhunde (SV) und der Gesellschaft zur Förderung kynologischer Forschung
(GKF) ist es gelungen diese erst bei Schäferhunden und später auch bei anderen
Hunderassen zu erkennen.
Wir haben bereits Blutproben von all unseren English Settern über unseren Tierarzt Dr. Kemper nach Prof. Distl schicken lassen und so beteiligt sich der Kennel Setter-by-white-Angel ebenfalls an dieser Studie.
Das revolutionäre an dieser Forschung ist: Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden kann nicht nur bestimmt werden ob der jeweilige Hund unter HD leidet sondern auch ob dieser HD vererbt oder nicht – also Träger ist oder nicht.
Dieses stellt einen wichtigen Schritt in der HD-Bekämpfung da, da es so möglich ist noch gezielter zu züchten und die Gesundheit der Hunde zu fördern.
Wer sich genauer mit der Materie befassen möchte:
http://www.pointer-und-setter.de/images/stories/GenomSelektion.pdf
Desweiteren:
Der Setter & Pointer Club stellt auf seiner Homepage neben den o.g. Daten
ein Merkblatt zur Blutabgabe zur Verfügung. Je mehr Setter DNA untersucht wird,
desto besser für die nachfolgenden Setter-Generationen!
http://www.pointer-und-setter.de/images/stories/merkblatt_geno.pdf
Also an alle anderen Vereine und Setterbesitzer: es wäre schön wenn sich
möglichst viele an der Aktion beteiligen!